Schalterzeiten in Reisezentren sind bis 2013 gesichert
Trotz der von der Deutschen Bahn AG bis 2016 vorgesehenen Streichung von bundesweit 700 Stellen in ihren 400 Reisezentren bleibt die Servicequalität in den Reisezentren am Fürther Hauptbahnhof und im Bahnhof Erlangen in vollem Umfang erhalten.
Die Zusicherung, dass die Öffnungszeiten in Fürth und Erlangen durch die geplanten Maßnahmen nicht geändert werden, konnte die für die Bundestagswahlkreise Fürth und Erlangen zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht jetzt beim bayerischen DB-Konzernbevollmächtigen Klaus-Dieter Josel erreichen.
Schalter in Fürth und Erlangen wöchentlich 60 Stunden offen
Marlene Rupprecht hatte dem hochrangigen Bahn-Vertreter davon berichtet, „dass sich zahlreiche Bürger meines Wahlkreises Fürth und meines Betreuungswahlkreises Erlangen an mich gewandt haben, weil sie sich Sorgen machen, dass die Stellenstreichung auch zu Lasten der Öffnungszeiten in den Reisezentren vor Ort gehe, was die Wartezeit verlängern und die Beratungsqualität deutlich beeinträchtigen würde.“
Im Schreiben an Klaus-Dieter Josel verwies die SPD-Bundestagsabgeordnete darauf, dass zumindest die Öffnungszeiten auch von den einschlägigen Festlegungen über die Bestellungen im regionalen Schienenverkehr zwischen der DB Regio AG und dem Freistaat Bayern beeinflusst werden. Dies bestätigte der Konzernbevollmächtigte. Die im Verkehrsdurchführungsvertrag zwischen der DB Regio AG und dem Freistaat Bayern für beide Reisezentren festgelegten Mindestöffnungszeiten „werden auch zukünftig von der DB Vertrieb vor Ort eingehalten und sind vertraglich bis 2013 gebunden.“
Vor-Ort-Service im neuen Durchführungsvertrag garantieren
Marlene Rupprecht zeigte sich zufrieden über das eindeutige Bekenntnis des Generalbevollmächtigten zum Vor-Ort-Service an den neben Nürnberg im Schienenverkehr wichtigsten Regional- und Fernverkehrsknoten: „Auch wenn man die sich ändernden Fahrkartenkaufgewohnheiten der Bahn-Kunden berücksichtigen muss, ist und bleibt die Beratung und Bedienung am Schalter in unseren Großstädten zwingend notwendig.“
Um ein Angebot für Menschen zu erhalten, die nicht auf Internet und Automaten umsteigen können oder wollen, müsse die Bahn AG auch unabhängig vom Fahrkartenumsatz ein Grundangebot aufrechterhalten, so die SPD-Bundestagsabgeordnete: „Dies muss auch der zukünftige Verkehrsdurchführungsvertrag garantieren.“