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SPD-MdB Rupprecht lud politisch Interessierte nach Berlin ein

Veröffentlicht am 25.03.2010 in Bundespolitik
 

Marlene Rupprecht im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Blick hinter die Kulissen des Parlaments
Über die Sacharbeit hinter den gläsernen Fassaden der Berliner Parlamentsgebäude informierten sich 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem
Wahlkreis aus erster Hand.

Auf Einladung der Tuchenbacher SPDBundestagsabgeordneten
Marlene Rupprecht absolvierten die politisch Interessierten ein abwechslungsreiches Programm, das sie auch auf das Dach des Reichstags führte.
Die SPD-Sozialexpertin diskutierte mit ihren Gästen Einzelfragen ebenso
wie komplexe Gesetze. Marlene Rupprecht zeigte als Kinderbeauftragte
ihrer Fraktion anhand der durch die Katastrophen in Haiti und Chile wieder aufgekommenen Adoptionsfrage auf, dass gerade in der Sozialpolitik alleine das „Helfen wollen“ nicht immer ein guter Ratgeber ist: „Hier müssen wir neben der Not kinderloser Paare auch das Wohl der Kinder im Auge behalten, die ebenso ein Recht auf ihre kulturellen und sozialen Wurzeln haben.“
Rupprecht: Keine Firmenspenden für Wahlkämpfe
Beim Thema „Sponsoring“ fordert Marlene Rupprecht, genau hinzusehen:
„Es ist ein Unterschied, ob ein Verein vom örtlichen Bäcker 50 Brezen
spendiert bekommt, oder ob die CDU Exklusivgespräche mit ihren Ministerpräsidenten gegen Geld anbietet.“ Für letzteres müsse man keine Gesetze ändern: „Ein solches Vorgehen verstößt schon jetzt gegen das Parteiengesetz und schrammt ganz nah an der Korruption vorbei.“
Sie selbst, so Marlene Rupprecht, habe bei ihren Wahlkämpfen auf Unternehmensspenden verzichtet und sich lieber auf die Unterstützung der SPD-Mitglieder verlassen: „Auch wenn man sich manchmal gefragt hat, wie eine kleine Partei teure Plastikplakate aufhängen lassen kann, ist es mir sehr viel wert, keiner Firma irgendetwas schuldig zu sein.“
Besuch im Stasi-Knast: Linke muss DDR-Verstrickung klären
Transparenz verlangt Marlene Rupprecht auch beim Thema „StasiÜberprüfung“:
„Die Linke muss endlich eine eindeutige Position zur Verstrickung
ihrer Leute ins DDR-Unrechtsregime beziehen und alle Mandatsträger
freiwillig überprüfen lassen.“ Auch die Besuchergruppe war sich
nach einer Führung durch das Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen einig, dass gerade angesichts der ungeheuren Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen der DDR-Staatssicherheit eine klare Aufarbeitung der Verantwortung heutiger Linken-Politiker notwendig ist.

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